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Die Planungen zum
Cottbuser Ostsee

Die anstehende Umwandlung eines 1.900 Hektar großen Tagebaus in einen künstlichen See beschäftigt die Stadt Cottbus und die übrigen Anrainer des Sees bereits seit den 1980er Jahren. Welche Chancen ergeben sich für die Stadtentwicklung von Cottbus? Wie kann sich die Stadt an den See entwickeln? Welche Risiken sind zu beachten? Neben ersten städtebaulichen Ideen, die in den frühen 1990er Jahren entstanden, sind es seit 2000 immer konkreter werdende Planungsansätze, die diesen komplexen Prozess begleiten.

Um die Transformation eines Tagebaus in einen See zu ermöglichen, ist die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens notwendig. Es dient dazu, den hochkomplexen Vorgang der Flutung vorzubereiten, Verantwortungen zu klären und die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt abzuwägen.

Ein erster wesentlicher Schritt zur Anbindung des Sees an die Stadt Cottbus und das Umland war der 2000/2001 durchgeführte internationale Ideenwettbewerb. Hier wurden erste strategische Grundlagen geschaffen. Aus insgesamt 49 Vorschlägen wurden in zwei Wettbewerbsphasen 8 Arbeiten prämiert.

Knapp 3 Jahre nach Durchführung des Wettbewerbs wurden 2004 die damals formulierten Ideen in einer Zukunftswerkstatt weiterentwickelt. Die Ergebnisse der Werkstatt wurden schließlich 2006 im Masterplan festgehalten.

Die Transformation des Tagebaus Cottbus-Nord in den Cottbuser Ostsee ist neben den genannten Planungsvorgängen stark mit der IBA inder Lausitz (2000-2010) verbunden. Sie war Impulsgeber der Regionalentwicklung und „Werkstatt für Neue Landschaften“. Der Cottbuser Ostsee bildet eines von über 25 IBA-Projekten.

Um insbesondere die touristische Ausrichtung des Sees weiter zu konkretisieren, wurde im Jahr 2016 eine Potenzialanalyse durchgeführt. Diese legte den Fokus verstärkt auf die Teilfunktionen Naherholung und Tourismus und infrastrukturelle Entwicklung des Sees.