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Baustart für den Radweg auf der Seeachse zum Ostsee

Für den dritten Bauabschnitt – den neuen Geh- und Radweg auf der Seeachse – wird derzeit das Baufeld freigemacht. Die nun folgenden Abbruch- und Entsorgungsarbeiten schließen direkt an die bereits abgeschlossenen Rodungen an.

Da sich dieser Bauabschnitt auf einer ehemaligen Gleisanlage der Deutschen Bahn befindet, sind zum Teil noch vollständige Abschnitte von Gleisanlagen vorzufinden. Die Baufeldfreimachung umfasst alle Arbeiten zur Beräumung, Entsorgung und Vorbereitung des Baufeldes für den Wegebau. Wesentliche Grundsätze sind die Trennung nach Materialarten, die Ressourcenschonung und die rechtskonforme Entsorgung sämtlicher Stoffe. Im Bereich des künftiges Weges wird das Gelände innerhalb der Maßnahme zur Baufeldfreimachung profiliert. Es werden Schwellen, Weichen, Container, ein kleines noch vorhandenes Gleisnebengebäude, Kabel, Leuchten u.a. beräumt. Alle Arbeiten finden nur innerhalb eines 10-Meter-Korridors statt, zzgl. des Bereiches für das geplante Kunstprojekt.

Parallel zur Baufeldfreimachung erfolgt die dem Bauvorhaben zugehörige Ausgleichsmaßnahme der Entsiegelung der restlichen Gewächshausbodenplatten im denkmalgeschützten Branitzer Außenpark der Neuen Branitzer Baumuniversität der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz (SFPM).

Die Ausschreibung für das abschließende Los 3 für den Wegebau inkl. Beleuchtung und Ausstattung ist noch nicht abgeschlossen und befindet sich noch in der Auswertung. An dieser haben sich 6 Firmen beteiligt. Eine Bezuschlagung ist bis Ende März vorgesehen. Die Arbeiten schließen etwa Ende April an die bis dahin abgeschlossene Baufeldfreimachung an.

Der in der Regel 5 Meter breite, getrennt geführte ca. 1,8 Kilometer lange Geh- und Radweg erhält eine glatte aufgehellte Asphaltoberfläche ohne seitliche Einfassung. Unter Berücksichtigung von maßgeblichen bautechnologischen Randbedingungen sowie den besonderen örtlichen Zwangspunkten ist für diesen eine mineralische, hydraulisch gebundene Tragschicht vorgesehen.

Im Knotenpunkt Merzdorfer Bahnhofstraße/Dissenchener Schulstraße (L 50) müssen im Einmündungsbereich Anpassungsarbeiten vorgenommen werden. Sowohl an der Merzdorfer Bahnhofstraße als auch an der Dissenchener Straße sind behindertengerechte Überwege vorgesehen.

Die Berücksichtigung von besonderen Bäumen bzw. Gleisanlagen im Verlauf der Seeachse sind geprägt von 3 „Gleisinseln“ als besondere Orte auf der Strecke, wobei sich der Weg aufteilt in 2 bzw. 3 Meter Breite. Die Stirnseiten der Gleisinseln werden mit sitzhohen Cortenstahl-Elementen gefasst und räumlich verklammert. Die Fläche der Gleisinsel wird zum Weg hin mit einem Cortenstahlband abgegrenzt.

Neben der Beleuchtung des Weges mit Lichtmasten sowie einer Akzentuierung der Gleisinseln mit Objektlicht an den Stirnseiten erfolgt auch, abgestimmt mit dem bauzeitlichen Ablauf, die Errichtung des mit dem Förderprojekt verbundenen Kunstprojektes „Aus der Spur“.

Die Fertigstellung wird bis Ende 2026 angestrebt. Das Vorhaben erhält Zuwendungen vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr im Rahmen der Richtlinie zur Förderung innovativer Projekte zur Verbesserung des Radverkehrs in Deutschland.

Übersicht der Bauabschnitte

Übersichtskarte der Bauabschnitte der Seeachse in Cottbus.

 

Quelle: Pressemitteilungen der Stadt Cottbus/Chóśebuz vom 17. März 2026

 

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