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Masterplan

Der Masterplan „Cottbuser Ostsee“ entstand nach dem internationalen Wettbewerb 2000/2001 im Zusammenwirken der fünf Büros (beide Gruppen von Erst- und Zweitplatzierten). In einem Werkstattverfahren wurden die strukturellen Ideen und Gestaltungsansätze für die Bergbaufolgelandschaft unmittelbar um das künftige Seeufer herum in einen konzeptionellen Plan vereinigt.

2006 haben alle vier stimmberechtigten Gemeinden des Inselrates den Masterplan mit wortgleichen Beschlusstexten in ihren kommunalen Gremien als langfristige Arbeitsleitlinie verabschiedet.

Nach 7 Jahren wurde der Masterplan ein erstes Mal an neue Erkenntnisse angepasst.

Mit den Ergebnissen aus der Potenzialanalyse zum Cottbuser Ostsee 2016 haben die Kommunalpolitiker aller vier Gemeinden die 2. Fortschreibung beschlossen. Geändert haben sich die inhaltliche Ausrichtungen des westlichen Bereiches (Projektgebiet Merzdorfer Düne – neu: Neu-Merzdorf), des Standortes südlich von Schlichow und der Südostecke des Sees. Statt einer Seebühne wird am See ein Wohnquartier entstehen. Das Vereinsheim der Sportler (Projektgebiet Vereinsanlagen – neu: Schlichow-Süd) wird in das Hafenquartier integriert und am Mikrostandort wird ein Sporthotel vorgesehen. An der Südostecke des Sees (Projektgebiet Daytona Beach – neu: Südspitze) wird es keine Wildwasserbahn und keinen Campingplatz geben. Dafür wird ein kleiner naturbelassener Strand für ruhesuchende Naturfreunde und FKK-Anhänger etabliert.

Zentrale Aufgaben und Handlungsfelder des Masterplans:
  • die gemeinsame Verständigung über die Entwicklungsschwerpunkte und –räume im Planungsraum,
  • die Dimensionierung der Neuen Seelandschaft als Leitprojekt der kommenden Jahre,
  • die aktive Einbeziehung der Land- und Forstwirtschaft im Zusammenhang mit der Seeentwicklung,
  • die Fortführung und Weiterentwicklung von erfolgreichen Schwerpunkten wie z.B. des Fürst-Pückler-Parks, der Schaffung neuer Parkanlagen und eines Systems von Landmarken,
  • die Aneignung und Entwicklung neuer Wahrnehmungen der Stadtlandschaft mit Hilfe der Kunst,
  • die planungsrechtlichen Widmungen,
  • die verbindliche Vereinbarung zwischen allen beteiligten Einrichtungen zur Seeentwicklung für die kommenden Jahre.

 

Beim Masterplan handelt es sich um ein offenes, informelles Planungs- und Managementinstrument mit Empfehlungscharakter für alle am Planungsprozess beteiligten Akteure.